«Um die Jungen zu erreichen, sind Social Media ein Muss»

Schon 1996 hat Bill Gates gesagt: «Content is King».
Content ist tatsächlich das Schlagwort, nicht nur, aber auch im Online Marketing. Allerdings gibt es davon bereits unheimlich viel und es besteht die Gefahr der Repetition. Dennoch, tatsächlich ist guter Content, mit Betonung auf gut, das A und O. Die Herausforderung ist, Inhalte wie zum Beispiel über die Nachwuchswerbung dem Empfänger immer wieder aus neuen Blickwinkeln anzubieten.

Welche Inhalte sind denn auf den Kanälen gefragt?
Social Media ist generell darauf ausgerichtet, dass Video mehr gepusht wird als Bilder. So zeigt Facebook eindeutig mehr Videoclips an als statisches Bildmaterial. Es darf aber kein 10-minütiger Videoclip sein. 2 Minuten sind die Obergrenze, da die Aufmerksamkeitsspanne der Zielgruppen kurz ist.

Was ist wichtiger: eine tolle Website oder eine starke Präsenz auf den sozialen Medien?
Wenn man Social Media betreibt, dann sollte man vor allem definieren, welche Ziele man damit verfolgt …

Zum Beispiel?
Für die Nachwuchswerbung sind es die perfekten Medien. Denn die Jugendlichen erreicht man genau dort.

Besser auf Instagram oder auf Snapchat?
Wir legen das Schwergewicht hauptsächlich auf diese beiden Kanäle, auf Snapchat ist die Zielgruppe aber noch etwas jünger als auf Instagram. Auf Facebook erreichen wir andere Zielgruppen, bei der Nachwuchswerbung etwa Beeinflusser wie die Eltern oder Bildungspersonen. Facebook ist auch eher die Plattform für Botschaften, bei denen es um wirtschaftliche oder politische Themen, Image oder Nachhaltigkeit geht.

Und TikTok?
Ja, die Szene ist extrem schnelllebig. TikTok ist eine relativ neue Videoplattform für ganz kurze Sequenzen und bei den Jungen im Moment extrem beliebt. Wir nutzen diesen Kanal noch nicht, behalten die Entwicklung aber im Auge.

Noch immer gibt suissetec nach aussen kein einheitliches Bild ab.
Wir sind tatsächlich daran, mit den neuen Corporate-Design-Standards die Kommunikationselemente von suissetec zu homogenisieren. Zum Beispiel werden nun bei Einladungen, Merkblättern oder dem suissetec Magazin immer die gleichen Designelemente eingesetzt. Online bieten wir den Sektionen an, dass sie auf unser CMS aufspringen und ihren eigenen Auftritt mit dem ähnlichen Layout versehen können wie jenem der Gesamtverbands- Website. Damit wäre die Wiedererkennung von suissetec gewährleistet.

Was bedeutet «responsive», und warum ist es wichtig, dass die Website das ist?
Bei responsive Design passt sich die Website dem Endgerät des Nutzers an. Layout und Bedienung werden jeweils für Smartphone, Laptop oder Tablet optimiert angezeigt. Inzwischen ist es sogar so, dass Websites, die nicht für jedes Endgerät passgenau programmiert sind, bei Google mit einem schlechteren Ranking bestraft werden.

Und was ist «mobile first»?
Das ist der Trend, bei dem Websites zuerst für mobile Endgeräte entwickelt und erst danach für die Browseransicht auf dem Desktop adaptiert werden. Dies, weil heute immer mehr Menschen Onlineinhalte mit mobilen Geräten abrufen als mit lokalen Rechnern.